UWG Unabhängige Kreiswählergemeinschaft Minden-Lübbecke

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UWG -- Kreis-MI -- Wahl Landrat 2007


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An kommissarisch vertretende Landrätin Minden-Lübbecke,
an Verantwortliche bei CDU/SPD/Grüne/FDP/FWG/Reps/Linke,
an Regierungspräsidentin in Detmold, an den Landkreistag-NRW,
an Neue Westfälische Bad Oeynhausen, an Neue Westfälische Lübbecke,
an Mindener Tageblatt (dazu erbetene Weitergabe an Weserspucker),
an Westfalen-Blatt Bad Oeynhausen, Lübbecke, Rahden/Espelkamp
(und zur Weitergabe an OWL-Blatt),
an Westdeutscher Rundfunk,
an Radio Westfalica,
an BILD, sowie weitere Empfänger.

P R E S S E M I T T E I L U N G zur Wahl des Landrats
am 13.5.2007 und 27.5.2007


Sehr geehrte Damen und Herren!

Wie Sie an der Empfänger-Liste sehen, ist für diese eine
allgemeine Erläuterung sicher sinnvoll. Man könnte denken, dass
es im Landkreis Minden-Lübbecke eine ausgewogene Presse-Landschaft
gäbe. Leider ist aber das umgekehrte der Fall. Unsere Erfahrung
ist, dass durch die vielen kleinen Insel-Ausgaben ein journalisti-
sches und ein bürgernahes Denken abtrainiert wurde. In den wenigen
Fällen, wo Redakteure dennoch ein offenes Ohr und eine faire
Grundhaltung aufwiesen, erreichten die "Berichte zur Landrats-Wahl"
nur einen sehr kleinen Teil der wahlberechtigten Bürger im
Landkreis. Über "nicht funktionierende Presse" ist somit genügend
Anlass zur Kritik vorhanden. Hier unsere Presse-Mitteilung:

UWG sieht Bewerber der Stichwahl kritisch
Zweifel an der Rechtmässigkeit der Stichwahl

Die Unabhängige Kreiswählergemeinschaft hatte vorm ersten
Wahltermin bereits dazu aufgefordert, dass die jetzigen auf
Platz 1 und 2 auf dem Stimmzettel stehenden Bewerber nicht weiter
kandidieren sollten bzw. bei Fortgang des Wahlverfahrens die Wahl
nicht annehmen sollten. Grundsätzlich gilt für alle Wahlen, dass
nur solche Wahlvorschläge zulässig sind, die von "demokratisch
gesinnten" Parteien aufgestellt werden. Die Beschwerde der UWG
darüber, wie in der Kreisstadt Minden exakt jene zwei Parteien die
Demokratie abgeschafft hatten, wurde den Lesern und den Wählern
nur in halber Wahrheit bekannt gemacht. Immerhin wurde vom WDR
am 12.5.2007 darüber berichtet, dass in der Kreisstadt Minden
zweierlei Recht und zweierlei Mass beim Aufstellen von
Wahlplakaten sicherlich nicht in Ordnung sein kann. Auch
Neue Westfälische, Westfalen-Blatt und Mindener Tageblatt liessen
bei der Darstellung des Sachverhaltes eine tiefergehende
Fragestellung fehlen. Um diese Fragestellung zu präzisieren, sagt
Matthias Beier: "In unserer Presse-Mitteilung vom 10.5.2007 war
bereits deutlich darauf hingewiesen worden, dass die Plakat-
genehmigung aus der Feder extrem undemokratischer und auf unfaire
Wahlpraktiken sinnender CDU/SPD-Abgeordneter entstammt. Hätten die
Vertreter von SPD und CDU auch nur im Geringsten daran gedacht
ihre Partei-Bezeichnung (nämlich xy-demokratisch) einzuhalten, so
hätten wenigstens deren Fraktionssprecher das Abstimmen und
Absegnen stoppen müssen. Sicherlich verstehe ich, dass Redakteure
sich an ein Thema erst langsam heranwagen. Nun muss man aber
sagen, dass die fehlende demokratische Gesinnung der hiesigen
CDU/SPD auch entsprechende Konsequenzen haben muss."
Auf Nachfragen über einen möglichen oder geplanten weiteren
Beschwerdeweg hatte die UWG auch sofort eine weitere Aktion zu
nennen. Der noch zu wählende Landrat, beziehungsweise derjenige
der sich dann als gewählt ansehen will, wird einen Brief von der
UWG auf dem Tisch vorfinden. "Der Inhalt wird sich nicht
unterscheiden, also gleichermassen für einen SPD-Kontrahenten oder
CDU-Kontrahenten lauten. Wir werden deutlich machen, dass die
Nichteinhaltung demokratischer Grundregeln keine Bagatelle ist.
Die Wahl ist nach eingehenden Überlegungen auch anfechtbar! Für
die Anfechtbarkeit ist nicht nur das UWG-Wahlergebnis eine
Messlatte. Auch der Kandidat der Grünen könnte in der Stichwahl
zum Landrat gewählt worden sein, sofern früh genug den Bürgern
und Wählern der Skandal solcher undemokratischen Parteien SPD/CDU
ins Bewusstsein gebracht worden wäre."
Die UWG ist entschlossen, die Wahl anzufechten. Die Argumente,
dass ein völlig anderes Wahlergebnis möglich wäre, sieht die
UWG als leicht nachvollziehbar und durchaus realistisch an.

Grüsse, Matthias Beier


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Seelenfelder Str 21 32469 Petershagen
www.uwg-mi.de

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(eventuelle Verbindungszeit abwarten)

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